Das Wort kommt aus dem Französischen und bedeutet ins
Deutsche übersetzt "Täuschung des Auges".
Indem man gemalte Architektur wie Säulen
oder Balustraden in ein Wandgemälde integriert, entsteht
beim Betrachter die Illusion, dass der Raum weiter geht, obwohl
er genau an dieser Wand endet. Man täuscht zum Beispiel
vor, man könnte auf einer riesengroßen Terrasse
laufen, von der aus man einen herrlichen Blick auf einen Palmengarten,
Meer genießen kann.
Aber es muss nicht immer
das Mittelmeer-Ambiente sein, denn auch Dünenlandschaften
sind gerade bei Syltfans ein sehr beliebtes Motiv.
Bei Auftragsarbeiten geht es nicht darum,
sich selbst zu verwirklichen, sondern den Wünschen unserer
Kunden zu entsprechen. Wenn uns diese Vorstellungen und Wünsche
bekannt gemacht wurden und wir die zu bemalende Wand in Augenschein
genommen haben, wird zunächst ein Entwurf angefertigt.
Der Entwurf ist "DIE" Grundlage
für das Gelingen einer professionellen Wandmalerei. Bis
das ganze Konzept richtig steht, muss viel skizziert werden,
Vorlagen für Motive gesammelt werden, Fotos geschossen
werden, usw..
Der Entwurf soll dem Kunden
möglichst genau zeigen, wie sein Bild am Ende an der
Wand aussehen wird. Dieser Entwurf - sobald er dem Kunden
zugesagt hat - wird dann mit unterschiedlichen Übertragungstechniken
an die Wand gebracht. In den meisten Fällen wird direkt
auf der bereits vorhandenen und vorgestrichenen nackten Wand
gemalt.
Wandmaler benutzen heutzutage spezielle
Farben, die besonders für Feuchträume, aber natürlich
auch für andere Wände sehr gut geeignet sind. Sie
sind besonders widerstandsfähig, lichtecht, wasserfest
und haltbar. Um das Bild zusätzlich zu schützen,
wird es am Ende noch mit einem Firnis überzogen.
Jede Illusionsmalerei ist ein kleines Kunstwerk
und ein Unikat und wird Signiert.